3.11.2000
Frankfurt/Main (dpa) - Mit Paukenschlägen hat die EZB zum Wochenschluss die ahnungslosen Devisenmärkte überrascht. Nur geringe Interventionsmittel reichten aus, um in mehreren Wellen den Kurs des Euro zumindest für kurze Zeit deutlich in die Höhe zu treiben. Auf den verunsicherten Märkten schnellte der Kurs innerhalb weniger Minuten bis auf 0,88 Dollar in die Höhe. Als dieser Effekt verpuffte, griffen die Währungshüter wenige Stunden später nochmals ein. Auch dabei konnte der Eurokurs um fast einen US-Cent nach oben getrieben werden.
AURECON - Anmerkung
Ist ja toll - eine Menge guter US-Dollars verkauft, um kurzfristig einen Cent als Kursverbesserung darstellen zu können. :-))) - Vielleicht erkennen ja die Politiker in einem schmerzvollen Lernprozeß doch noch, daß erst die finanztechnischen Konstruktions- und Ausführungsfehler zur Euro-Einführung beseitigt werden müssen und weiterhin in den Ländern der EU gute Haushaltsdisziplin (ohne Buchungstricks) und die Herstellung wirtschaftlicher Konvergenz erforderlich sind, um international ein gewisses Vertrauen in die neue Kunstwährung zu gewinnen.
AURECON
VERMÖGENSBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH
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