Der Euro ist das Geld nicht wert
Von Kurt Schiltknecht
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Juni 2005
Was vor sechs Jahren als Symbol des geeinten Europa gefeiert wurde, hat sich als
Irrtum erwiesen. Die Einheitswährung kostet nur Arbeitsplätze und
Wirtschaftskraft. Also, liebe Nachbarn: Schafft dieses Falschgeld ab! Gründe
dafür gibt es wie Heu.
Die Wirtschaftsprobleme im Euroraum sind unverkennbar. Auch in diesem Jahr
werden die Wachstumsprognosen laufend nach unten revidiert, und der Aufschwung
wird – einmal mehr – auf das nächste Jahr verschoben. Vom Wachstumsimpuls,
den die Einführung des Euro hätte bringen sollen, lässt sich beim besten
Willen nichts erkennen. Dafür mehren sich die Anzeichen, dass sich Warnungen
der Euro-kritischen Ökonomen bewahrheiten.
Vor gut sechs Jahren wurde der Euro in elf Mitgliedstaaten der Europäischen
Union als Währung eingeführt. Mit staatlich organisierten Jubelfeiern wurde am
1. Januar 2002 mit dem Auswechseln der bisherigen nationalen Banknoten durch
Euronoten begonnen. Inzwischen ist Ernüchterung eingetreten. Die Popularität
des Euro bei den Bürgern ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Bereits denken
einzelne Politiker über einen Austritt aus der Europäischen Währungsunion
nach.
Es waren Politiker wie Helmut Kohl, die die Einführung des Euro vorantrieben.
Der Euro wurde als ideale Lösung für die europäischen Wirtschaftsprobleme
beschrieben. Angesichts der in den 1990er Jahren herrschenden Arbeitslosenraten
von 10 bis 20 Prozent war es den Ökonomen unverständlich, weshalb einer
raschen Einführung des Euro so viel Gewicht gegeben wurde. Die Politiker
machten sich aus zwei Gründen stark für den Euro. Erstens glaubten sie, dass
eine Einheitswährung den Druck zur politischen und individuellen Integration
erhöhen werde. Zweitens waren sie der Ansicht, dass ein Freihandelsraum eine
Einheitswährung benötige. Die Hast, mit der die Einheitswährung gegen die
Ratschläge führender Ökonomen durchgepeitscht wurde, unterstreicht, dass in
der EU politische Argumente stärker gewichtet wurden als ökonomische. Das ist
heute noch so.
Trotz der heutigen Wirtschaftsmisere wäre es falsch zu behaupten, dass die Einführung
des Euro gar keine Vorteile gebracht habe. Diese haben ihre Ursache in der
Reduktion der Preisvolatilität der innerhalb des Euroraums gehandelten Güter
und Dienstleistungen. Seit der Einführung des Euro sind rund fünfzig Prozent
der Exporte der am Euro beteiligten Länder nicht mehr dem Währungsrisiko
ausgesetzt. Weniger Preisvolatilität bedeutet geringere Kosten, mehr
Preistransparenz und dadurch intensiveren Wettbewerb innerhalb des Euroraums.
Ein stärkerer Wettbewerb führt zu höherer Produktivität und verbesserter
Wettbewerbsfähigkeit. Über diese Vorteile besteht Einigkeit, über das Ausmass
gibt es jedoch Meinungsverschiedenheiten. Die EU-Kommission schätzte vor der
Einführung des Euro den Gewinn der Einheitswährung pro Jahr auf mindestens 0,5
Prozent des europäischen Bruttosozialproduktes. Die Wirtschaftsentwicklung der
letzten Jahre hat gezeigt, dass der von offizieller Seite prognostizierte
Wachstumsschub masslos übertrieben war.
Den grössten Gewinn haben anfänglich die Länder erzielt, die vor der Euroeinführung
die instabilste Wirtschaftspolitik verfolgten. Italien, Spanien, Griechenland
oder Portugal konnten mit der Einführung des Euro von der hohen geldpolitischen
Glaubwürdigkeit der Deutschen Bundesbank und von niedrigen Realzinsen
profitieren. Angesichts der enormen Staatsverschuldung war dies ein grosser
Vorteil. Umgekehrt mussten die Länder mit einem ausgezeichneten Stabilitätsausweis
höhere Realzinsen in Kauf nehmen. Ein Teil der deutschen Wirtschaftsprobleme dürfte
darauf zurückzuführen sein.
Keine ökonomische Meisterleistung
Als Vorteil des Euro wird die Bedeutung einer stabilen Geldpolitik für einen
grossen Wirtschaftsraum hervorgehoben. Die Struktur der monetären Union und das
Statut der Europäischen Zentralbank (EZB) sind hervorragende Garanten für eine
geld- und wirtschaftspolitische Stabilität. Die EZB bewegt sich ausserhalb
jeder Regierung. Ihr Ziel, die Preisstabilität ohne Einschränkung
aufrechtzuerhalten, ist in den Statuten der Bank festgelegt. Heute richtet die
EZB ihre Geldpolitik auf die durchschnittliche Inflationsrate im Euroraum aus
und nimmt auf die Wirtschaftslage einzelner Mitgliedsländer keine Rücksicht.
Die politische Unabhängigkeit der europäischen Notenbank hat Vor- und
Nachteile. So kann sich die europäische Notenbank auf das Ziel der
Preisstabilität konzentrieren, dafür läuft sie Gefahr, von den Regierungen für
alle wirtschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht zu werden.
Die EZB will und kann Preisstabilität realisieren, dies haben die letzten Jahre
gezeigt. Mehr oder weniger gescheitert ist hingegen der Versuch, mit dem
sogenannten Stabilitätspakt den Tatbeweis zu liefern, dass die am Euro
beteiligten Länder eine stabilitätsorientierte Fiskalpolitik verfolgen. Der
Stabilitätspakt war keine ökonomische Meisterleistung. Er war ein hilfloser
Versuch einiger Politiker und deutscher Notenbankvertreter, mit einem
Verhaltenskodex sicherzustellen, dass die Preisgabe der nationalen Souveränität
in der Geldpolitik nicht direkt ins wirtschaftspolitische Elend führt. Der
Versuch, mit Kriterien für die Preisstabilität, das Budgetdefizit, den
Wechselkurs und die langfristigen Zinsen die Beitrittsfähigkeit eines Landes
zum Euro abzuklären, macht ökonomisch wenig Sinn. Grundsätzlich hätte überprüft
werden müssen, ob die Wirtschaftsstruktur und Dynamik der beitrittswilligen Länder
einigermassen homogen ist. Doch keines der im Vertrag festgelegten Ziele nimmt
Bezug auf Grössen wie das Wirtschaftswachstum, den Produktivitätsfortschritt
oder die Wirtschaftsstruktur. Die Erfüllung der Maastricht-Kriterien als
Vorbedingung für einen Euro-Beitritt wirkte sich negativ auf die
wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum aus. Statt eine auf die nationalen Bedürfnisse
ausgerichtete Geld- und Fiskalpolitik zu verfolgen, richteten die einzelnen Länder
ihre Politik auf die Erfüllung der Kriterien aus. Diese Politik hatte in
zahlreichen Ländern einen Rückgang des Wirtschaftswachstums, eine hohe
Arbeitslosigkeit und eine enorme Zunahme der staatlichen Verschuldung zur Folge.
Es ist kein Zufall, dass jene EU-Länder (England, Dänemark und Schweden), die
den Euro nicht übernommen haben und ihre Geldpolitik auf die nationalen
Erfordernisse ausrichten, eine bessere Wirtschaftsentwicklung und vor allem eine
geringere Arbeitslosigkeit aufweisen als die Euro-Länder.
Die bisherige Geldpolitik der EZB lässt erkennen, dass deren Direktorium
beweisen will, dass es im Euroraum keine Inflation geben wird und der Euro eine
starke und stabile Währung ist. Insgesamt war deshalb die Geldpolitik zu
restriktiv. In vielem erinnert sie an die sture und wachstumschädigende
Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank Mitte der 1990er Jahre. Das grosse
Problem Europas liegt weder in der Inflation noch in der Stabilität des Euro,
sondern in der divergierenden Wirtschaftsentwicklung der Euroländer und der
hohen Arbeitslosigkeit.
Regionale Unterschiede im Wirtschaftswachstum können auf strukturelle
Unterschiede in der Performance der Schlüsselindustrien oder auf exogene
Schocks zurückzuführen sein. Zu den bekanntesten Schocks der letzten Jahre zählen
die Ölpreisschocks, die deutsche Wiedervereinigung, der Systemwechsel in den
osteuropäischen Ländern, die Finanzkrisen in Asien, der Börsencrash, der
Krieg im Irak oder der Beitritt neuer Länder zur EU. Deren Wirkungen sind nicht
in allen Regionen und Ländern gleich.
Es gibt eine Palette von Massnahmen, mit denen auf Schocks, strukturelle oder
konjunkturelle Probleme reagiert werden kann. In einem Wirtschaftsraum mit
verschiedenen Währungen eignen sich die Wechselkurse und die Zinssätze weitaus
am besten zur Korrektur. Mit dem Übergang zum Euro verzichteten die einzelnen
Euroländer auf ihr wirkungsvollstes Instrument zur Wirtschaftssteuerung. Die
Annahme von Anhängern, dass mit dem Euro die regionalen Unterschiede mehr oder
weniger verschwinden und damit eine nationale Geldpolitik überflüssig machen würden,
erwies sich als Wunschdenken.
Die Anhänger des Euro bagatellisieren noch immer den Verlust der nationalen
monetären Autonomie und verweisen auf den Wirtschaftserfolg der Vereinigten
Staaten. Doch die amerikanischen Verhältnisse können nicht auf Europa übertragen
werden. In den USA bestehen verschiedene Möglichkeiten, mit denen auf regionale
Wachstumsunterschiede reagiert werden kann. Im Vordergrund stehen Arbeitskräftemobilität,
Lohnflexibilität und ein nationaler Finanzausgleich. Die Mobilität der
amerikanischen Arbeitskräfte ist im Vergleich zu derjenigen der europäischen
enorm. Man schätzt, dass in einem normalen Jahr rund 17 Prozent aller Beschäftigten
den Wohnsitz wechseln. Die Zahl ist besonders gross für junge Arbeitskräfte.
Insgesamt ziehen jedes Jahr 7 bis 8 Millionen Personen von einem Bundesstaat in
einen anderen. Diese Zahlen illustrieren, dass Unterschiede in der regionalen
Wirtschaftsentwicklung grosse Wanderungen der Arbeitskräfte auslösen. Damit
wird einerseits das Beschäftigungsproblem gemildert. Andererseits werden die
regionalen Probleme verschärft. So hat der Niedergang der Stahl- und
Kohleindustrie zu einer anhaltenden Stagnation in der «Rust Belt»-Region geführt.
Ob es gesellschaftspolitisch erwünscht ist, dass die Arbeitskräfte so häufig
ihren Wohnort wechseln und sich gewisse Regionen entleeren, ist fraglich.
Umgekehrt muss aber auch gesehen werden, dass die USA dank der Mobilität und
Lohnflexibilität eine relativ niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Wachstum
aufweisen.
Die Spannungen werden grösser
Es ist den EU-Politikern nicht verborgen geblieben, dass die Mobilität der
Arbeitskräfte ein Schlüssel zum Erfolg einer Einheitswährung ist. Hätte der
Euro ähnliche Wirkungen auf die Wanderung von Arbeitskräften wie der Dollar in
den USA, müssten jedes Jahr rund zehn Millionen Europäer in ein anderes Land
ziehen. Gegenwärtig gibt es nur eine sehr geringe Wanderung. Dafür nimmt die
illegale Einwanderung zu. Für die geringe Wanderung gibt es gute Gründe. Neben
sprachlichen und kulturellen Unterschieden reduzieren hohe Sozialleistungen,
insbesondere die Arbeitslosenunterstützung, die Anreize zur Wanderung. Die
hohen Sozialleistungen erschweren zudem die für einen regionalen Ausgleich
notwendigen Lohnanpassungen. Unter dem heutigen Sozialsystem ist es oft
attraktiver, arbeitslos zu Hause zu bleiben, als ohne sichere Perspektiven
auszuwandern.
Ein anderer Grund für die geringen Wanderungen liegt in den Regulierungen der
Euroländer zur Begrenzung der Einwanderung. Seit 1996 sind in den EU-Ländern
mehr als 35 Revisionen im Bereich der Einwanderungsgesetze gemacht worden.
Sieben von zehn der neuen Erlasse erschweren eine Einwanderung. Beobachter der
europäischen Arbeitsmarktszene meinen, dass seit der EU-Osterweiterung jedes
Euroland versuche, die Einwanderung noch restriktiver als das andere zu
handhaben. Vor diesem Hintergrund nehmen sich die Ratschläge der EU-Exponenten
zur Abstimmung über den freien Personenverkehr in der Schweiz etwas peinlich
aus.
Ein bezeichnendes Beispiel für die Behinderung des Personenverkehrs ist das
sogenannte Entsendegesetz in Deutschland. Dieses legt fest, dass ausländischen
Arbeitskräften die gleichen Löhne bezahlt werden müssen wie den
einheimischen. Aufgrund dieses Gesetzes hat ein deutsches Gericht entschieden,
dass es illegal sei, portugiesische Bauarbeiter zu einem niedrigeren Lohn
anzustellen. Ein solches Verhalten sei Wucher und Ausbeutung ausländischer
Arbeitskräfte. Die Politik unternimmt alles, damit deutsche Unternehmungen
trotz einheitlichem Wirtschaftsraum nicht auf günstige ausländische Arbeitskräfte
zurückgreifen können. In der Schweiz haben die Politiker im Hinblick auf den
freien Personenverkehr beschlossen, diesen Unsinn zu kopieren, obwohl ein freier
Personenverkehr ohne flankierende Massnahmen der schweizerischen Wirtschaft
notwendige positive Wachstumsimpulse geben würde.
Angesichts der bestehenden Hindernisse kann in Europa auch weiterhin nicht mit
einer grossen Arbeitskräftemobilität gerechnet werden. Die fiskalischen Möglichkeiten
zum regionalen Ausgleich sind in der EU im Gegensatz zu den USA sehr beschränkt.
Im Euroland gibt es kein supranationales Steuersystem, das bei Unterschieden in
der regionalen Wirtschaftsentwicklung einen automatischen Finanzausgleich mit
sich bringen würde. Die als Ersatz gedachten Transferzahlungen zur Unterstützung
strukturschwacher Regionen haben erfahrungsgemäss keine nachhaltige Wirkung.
Dafür belasten sie die zahlungskräftigeren Länder. Ohne grosse prophetische
Gaben lässt sich voraussagen, dass die Bereitschaft der zahlungskräftigen Länder
zur Subventionierung der strukturschwachen Gebiete rasch an Grenzen stossen
wird. In Italien ist der Widerstand des Nordens gegen eine Subventionierung des
Südens stark, und einige politische Gruppierungen schlachten die bestehende
Unzufriedenheit bereits aus.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in Europa die für eine Einheitswährung
notwendigen Strukturen und Instrumente auch weiterhin fehlen werden. Weder
besteht eine grosse grenzüberschreitende Arbeitskräftemobilität, noch gibt es
automatische Fiskalstabilisatoren. Zudem fehlt es an Lohnflexibilität. Die
Arbeitslosigkeit in Europa wird deshalb hoch und der Druck auf die Löhne gross
bleiben. Das Wachstum wird auf absehbare Zeit hinaus schwach bleiben. Weitere
Probleme wie die Verschiebung in der Alterspyramide werden hinzukommen. Die Anhänger
des Euro hoffen, dass die Fülle der Schwierigkeiten die Politiker zu
Korrekturen im Sozialbereich und im Arbeitsmarkt veranlassen könnte. Die
Geschichte lehrt aber, dass die Politiker ihre Haltung meistens erst kurz vor
oder nach einem wirtschaftlichen Kollaps ändern.
Deutschlands Wiedervereinigung könnte den EU-Politikern als Beispiel für die längerfristigen
Folgen einer Einheitswährung dienen. Um die nach der Wiedervereinigung und der
sie begleitenden Einführung der D-Mark in der ehemaligen DDR zu erwartende
Wanderung der Arbeitskräfte nach Westdeutschland zu verhindern, wurde das
westdeutsche Sozialnetz auf Ostdeutschland ausgeweitet. Gleichzeitig wurde mit
Subventionen und Steuervorteilen die Nachfrage im Osten zu stimulieren versucht.
Die Wohnbautätigkeit und die Renovationen wurden künstlich belebt. In der
Folge pendelten sich die ostdeutschen Löhne trotz hoher Arbeitslosigkeit auf
einem zu hohen Niveau ein. Ostdeutschland blieb für private Investitionen
unattraktiv. Die meisten Unternehmen zogen es vor, in anderen Ländern
Osteuropas zu investieren.
Die unbefriedigenden Ergebnisse der Wiedervereinigung und der damit
einhergehenden Einführung der D-Mark als Einheitswährung entsprechen den ökonomischen
Erwartungen. Die Last der Wiedervereinigung wird von der westdeutschen
Wirtschaft und von den Arbeitskräften bezahlt. Der wirtschaftliche Misserfolg
hat die Skepsis über das kapitalistische, heute neoliberal genannte
Wirtschaftssystem gefördert und behindert sinnvolle wirtschaftspolitische
Entscheidungen. Der Euroraum wird in den nächsten Jahren mit mehr oder weniger
den gleichen Problemen konfrontiert sein.
Die Schwierigkeiten bei der Lösung regionaler Probleme und die Hilflosigkeit,
mit der die nationalen Regierungen diesen gegenüberstehen, werden die
politischen Spannungen innerhalb Europas vergrössern. Die Ablehnung der
EU-Verfassung in Frankreich und Holland ist ein erstes Signal. Die Einheitswährung
einigt Europa nicht, sondern stärkt den Nationalismus. Ein Verzicht auf den
Euro und eine geordnete Rückkehr zu nationalen Währungen hätte für die
Mehrheit der europäischen Länder mehr Vor- als Nachteile. Allerdings würde
ein solcher Entscheid für eine nachhaltige Verbesserung der Wirtschafts- und
Beschäftigungslage nicht ausreichen. Er müsste von tiefgreifenden Reformen im
Arbeitsmarkt und im Sozialversicherungsbereich begleitet sein. Nach sechs Jahren
Euro bestätigt es sich: Der Euro funktioniert nicht. Dies einzugestehen,
entspricht nicht dem Denken der auf Grösse und Macht ausgerichteten europäischen
Politiker. Diese ziehen es vor, die europäische Wirtschaft weiter darben zu
lassen und auf ein ökonomisches Wunder zu warten.
Kurt Schiltknecht ist Mitglied des Verwaltungsrats der BZ Gruppe Holding. Er war
Verwaltungsratspräsident der Bank Leu und arbeitete zehn Jahre lang bei der
Schweizerischen Nationalbank, zuletzt als Direktor des Bereichs Volkswirtschaft.
AURECON
VERMÖGENSBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH
Firmensitz Gauting - Handelsregister München HRB 40415 - Geschäftsführer: Peter Odendahl
Gründungsjahr: 1968
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